Achtsamkeit

Achtsamkeit

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte heute eine Thematik unter die Lupe nehmen, die mehr denn je präsent und auch gefragt ist in Zeiten wie diesen.

Was verstehst du unter Achtsamkeit? Was versteht man unter Achtsamkeit? Und was ist die Achtsamkeit generell und wie kann man diese bewusst in seinen Alltag integrieren und das Wichtigste, wie kann man sich selbst die Achtsamkeit entgegenbringen und auch fühlen?

In diesen turbulenten und auch mühsamen Zeiten wird man oft auf die Probe gestellt oder in Entscheidungen gedrängt. Jedes Wort oder jedes Gespräch ist derzeit auch sehr achtsam zu wählen, da viele Menschen oder alle Menschen gerade sehr herausfordernde und prägende Momente und Augenblicke erleben. Worte können heilen, motivieren und den gegenüber unterstützen. Worte können aber auch zerstören, verletzen und unangenehme Situationen oder Gefühle ins uns Menschen auslösen. Oft lösen auch unbedachte Worte, Gefühle und Gedanken, in uns und auch in anderen verschiedene Überlegungen aus, die Raum schaffen für Interpretationen, Missverständnisse und auch Illusionen. Achtsamkeit bringt eine gewisse Klarheit mit sich. Oder auch umgekehrt, denn Klarheit gibt auch Raum für Achtsamkeit. Man muss sich aber auch bewusst sein, wenn man Worte der Klarheit wählt, aus dem Fokus das es einen selbst gegenüber achtsam ist, aber meinem Gegenüber eher ein Druckgefühl oder eine gewisse Verwirrtheit auslösen kann. Da die oder der, gewissen Situationen oder Lebensabschnitte gerade durchlebt, die ihm oder ihr sehr vieles abverlangen.  Deshalb wähle immer bedacht deine Worte und halte bewusst inne, ob deine Klarheit und Achtsamkeit dir gegenüber, auch richtig und gut für den Menschen ist, an die du diese Worte richtest. Jeder Mensch hat individuelle Entwicklungen und Prozesse und steht in vielen Bereichen noch an andere Standpunkte oder hat noch andere Überzeugungen, wie du sie hast und natürlcih auch umgekehrt.

Was verstehst du selbst unter Achtsamkeit?

Achtsamkeit hat viele Facetten. Wie betrachtest du dich selbst? Welche Gedanken hegst du über dich, welche Gefühle machen sich breit, wenn du an dich denkst? An dein Leben, an deine Errungenschaften? Auch dies hat sehr viel mit Achtsamkeit zu tun. Erkennst du die „Kleinen“ Dinge im Leben, die dir tagtäglich begegnen? Nimmst du sie wahr oder bist du zu sehr in deinem Alltag gefangen?

Kleine Dinge in Form von liebevollen Gesten, die du bei anderen Familien erkennst, die du auf deinen täglichen Arbeitsweg erkennst? Wenn ein Mensch einen anderen Menschen hilft, egal wie, ob er der Nachbarin hilft den Müll rauszutragen, eine alte Dame über die Straße hilft oder dem Autofahrer beim Ausparken unterstützt? Es gibt so viele Dinge, die man achtsam betrachten darf. Der beste Lehrer, um die Achtsamkeit wirklich verstehen zu können und auch zu fühlen, ist die Natur.

Stellt dir vor, du gehst barfuß am Strand entlang. Du spürst den warmen Sand unter deinen Füßen, zwischen deinen Zehen. Plötzlich spürst du das Wasser, das dir auf die Zehen spritzt, du hörst das Rauschen des Meeres, das Plätschern des Wassers, die Vögel und Möwen, die vor sich sehr singen. Die wärmende Sonne auf deiner Haut und das sanfte streicheln des Windes über deine Haare und dein Gesicht. Den salzigen Duft des Meeres der in der Luft liegt.

Oder du gehst im Wald entlang, nimmst die Unebenheiten des Weges wahr, das sanfte Rauschen des Baches im Wald, das Quellen und Sprudeln. Das Rauschen der Baumkronen und Blätter im Wind, der frische Duft eines durchnässten Waldbodens. Der Dunst und Nebel der am Boden umherkriecht. Die Tiere die sich vergnügt an den frischen und saftigen Blättern satt fressen. Das Reh, das ihr junges, das erste Mal durch die Felder laufen lässt. Das Klopfen des Spechtes und der Schrei des Hirsches.

Diese Dinge und Erfahrungen haben sehr viel mit Achtsamkeit zu tun. Du nimmst den Jetzt-Moment in all seinem Sein wahr, in all seinen Facetten und all seinen Ebenen. Mit all deinen Sinne durchstreifst du deine Umgebung, spürst, riechst, fühlst, hörst und siehst all die momentanen Eindrücke, die dir überbracht werden. In all ihrer Pracht, in all ihrer Liebe. Und jeder Aspekt möchte einfach nur leben und gesehen werden.

Wenn du mit diesem Fokus das nächste Mal einen Spaziergang machst, wandern gehst oder einfach in die Arbeit fährst, dann nehme den Moment wahr, den Moment in all seiner Ausprägung, auf allen Ebenen und du wirst fühlen, sehen und erkennen, dass jeder Moment einzigartig und voller Zauber steckt.

Und so ist es auch mit unserer Achtsamkeit für uns selbst, spüre, fühle auf allen Ebenen, was Worte, Gedanken in dir auslösen. Welche Empfindungen, welche Gefühle und welche Gedanken zeigen sich bzw. wollen gesehen werden. Dadurch kannst du mehr und mehr deine wahren Empfindungen auch auf körperlicher Ebene spüren und dich nochmals auf einer ganzen anderen Art erkennen bzw. auch kennen lernen.

Deshalb wünsch ich dir für die nächste Zeit, achtsame Momente, achtsame Stunden mit dir selbst, mit deiner Familie, Freunden und auch mit deiner Umgebung an sich. Denn diese „Kleinigkeiten“ lassen dich in deinem Leben auf eine spielerische Art achtsamer, entspannter und sanfter werden.

Ich wünsche dir eine Zeit voller Harmonie und Frieden

Dein Wolfgang