Gedankenkraft?

Gedanken formen unsere Realität?
Entscheidungen treffen, in allen Lebensbereichen? Jeder kennt das, oft gestaltet sich dies anfangs nicht so einfach, da viele Gedanken im Hintergrund bewusst oder unbewusst wirken.
Gedanken kommen hinzu, Gedanken von Kann ich das? Darf ich das? Was denken oder reden die anderen dann über mich? Bin ich dann anders? Bin ich es mir Wert? Was bringt es mir? Wo möchte ich durch diese Entscheidung hinkommen? Was hält mich davon ab? Was steht dagegen?

Unser Kopf liefert uns vor Entscheidungen oder auch im Alltag regelrecht eine Flut und eine Palette von vielen Gedanken und Überzeugungen. Oft wird man auch vom Außen beeinflusst. Von Freunden, von Angehörigen, aber auch vom Kollektiv, von der Kultur oder auch von Was ist Richtig und Falsch in der Gesellschaft?

Eingehend möchte ich noch kurz, was gerade im Hinblick auf Gedanken und Erschaffung unserer Realität eine prägende und essenzielle Bedeutung hat, auf das Gesetz der Anziehung eingehen. Alles was wir vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen denken (das sind so ca. 60-70 000 Gedanken) und unseren Verstand bewusst und unbewusst ausgesetzt ist, manifestiert sich durch Dauer und Intensität im Außen, sprich in deiner Realität. Viele Einflüsse aus deinem Umfeld (Freunde, Arbeitsplatz, Medien, Zeitung, TV, Supermarkt, Familie, Gesellschaft etc.) formen deinen Verstand.

Durch die Gedankenkraft, die die stärkste Kraft nun mal darstellt (siehe große Visionäre, Literatur, Erfinder usw.) manifestieren sich deine Vorstellungen, Erwartungen und Träume, da die Gedanken sich über das Tun und dein Sein zum Ausdruck bringen. Deshalb ist die Achtsamkeit gegenüber deinen Gedanken sehr dienlich. Achte auf das, was dir unbewusst, aber auch bewusst präsentiert wird. Z.B auf Menschen, die oft sehr „Negativ“ ausgerichtet sind und meistens was zum Nörgeln oder Hadern brauchen. Du spürst welche Menschen dir guttun und welche Themen oder Gespräche in dir unangenehme Gefühle auslösen, du entscheidest selbst wer Raum und Platz in deinem Leben einnimmt.
Alles was du also von dir selbst hältst und denkst, wird sich über kurz oder lang auch genau so bewahrheiten.
So vielMal kurz zu dem Gesetz der Anziehung.

Wenn man sich schon länger müht und plagt mit in Hinblick auf eine psychische Erkrankung oder deren Begleiterscheinungen zum Beispiel einer Depression/Burn Out, und es immer mühseliger wird, seinen Alltag zu bewältigen, seine Struktur zu halten, seinen Bedürfnissen nachzukommen. Dann komm manchmal der Punkt im Leben, wo man sich die Frage stellt, Will ich so weitermachen? Möchte ich diese Schwere aufrechterhalten? Muss ich nur funktionieren oder kann ich entgegenwirken und mich anders ausrichten?

Die plagenden Gedanken werden mehr, Du bist es nicht Wert, Du kannst das und das nicht, Keiner interessiert sich für dich, Was kannst du schon allein tun, Um dich schert sich eh keiner, Glaubst du wirklich du bist wichtig?
Tag täglich drängen sich diese Gedanken auf, verfolgen dich im Alltag, jede Minute und Sekunde begleiten sie dich.
Und dann kommt der Abend, es wird ruhiger, du gehst zu Bett, legst dich hinein und dein Kopf bombardiert dich wieder und mehr und mehr mit diesen nicht dienlichen Gedankenfetzen, die an deinen Kopf kleben und alles was du tust, ist nur ein verzweifelter Versuch sie loszuwerden, sie werden noch stärker und drängen sich auf. Du kannst nicht schlafen, bist todmüde aber dein Verstand lässt dich einfach nicht los und zu Ruhe kommen. Du quälst dich, verfällst in Kummer, Wut, Aggression?

Du möchtest nur in deine Stille kommen? Aber wie, wie soll ich das machen? Alkohol? Schlafmedikamente? Meinen besten Freund oder Freundin anrufen? Aber ich möchte sie oder ihm nicht damit belasten, das kann ich ihr/ihm nicht antun. Ich bin auf mich allein gestellt, diese Gedanken kommen dann hinzu und geben den Startschuss für eine Art Teufelskreis wo sich, wie man so schön sagt die Katze in den Schwanz beißt.
Was kann man also tun, um aus diesem Gedankenlabyrinth auszusteigen? Wie kann man dem Entgegenwirken und seine Gedanken umzuformen und zu verändern? Es gibt hilfreiche Skills und Gedankenübungen, die ich im nächsten Blogeintrag thematisieren werde.

Es stellt sich also die Frage, Habe ich das wirklich verdient, bin ich wirklich dafür hier, dass es mir schlecht gehen muss? Auch hier kommen Gedanken und diese Gedanken dürfen einfach vorbeiziehen oder auch diese Gedanken dürfen hinterfragt werden. Stimmt das, dass es mir nicht gut gehen darf? Wer hat das beschlossen? Wer sagt das, dass es so sein muss? Keiner außer man selbst!

Ich habe die Liebe und Harmonie verdient, die Freude am Leben, die Emotionen dürfen fließen, denn ICH BIN DER WICHTIGSTE MENSCH IN MEINEM LEBEN, ICH ENTSCHEIDE, DASS ES MIR GUT GEHEN DARF ICH TRAGE ALLES IN MIR UM MIR DIES IN ZUKUNFT ZU ERMÖGLICHEN IMMER MEHR UND MEHR

Wie sehe ich mich selbst? Welche Gedanken habe ich von mir? Mein Selbstbild meine Eigenwahrnehmung und Selbstreflektion? Was macht mich zu dem der ich bin? Welche für mich positiven Aspekte erkenne ich, um es mir leichter zu machen?

Oft ist es gut diese Pro und Cons auf Papier zu bringen, sich es aufzuschreiben. Die positiven Aspekte zu forcieren und die eher vermeintlich negativen Dinge, Gefühle, Gedanken umzuformen und umzuprogrammieren.
Affirmation sind hierbei sehr hilfreich. Sie kommen tagtäglich durch unser physisches Auge in unser Unterbewusstsein und Formen so unsere Gedanken und Gefühle. Wie zum Beispiel:

ICH KANN DAS
ICH BIN GUT UND RICHTIG
ICH SCHAFFE DAS
ICH LIEBE MICH SO WIE ICH BIN
ICH TRAGE ALLES IN MIR WAS ICH BRAUCHE
ICH DENKE LÖSUNGSORIENTIERT
ICH BIN ES MIR WERT
ICH BIN EIN GESCHENK UND BIN DANKBAR DAFÜR
ICH DENKE LIEBEVOLL ÜBER MICH
ICH BIN WERTVOLL
ICH BIN EIN MAGNET FÜR LEICHTIGKEIT UND LIEBE

Man kann diese Affirmationen überall hinhängen oder kleben, wo man sie täglich sieht. Ob an die Schlafzimmertür, ins Bad, auf den Spiegel, als Hintergrund am Handy, ins Auto, in die Küche, auf den Kleiderschrank, auf die Spüle des WC. Da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Wenn man diese positiven Ausrichtungen verstärkt und forciert, ist ein gewisser „Grundstein“ schon mal gelegt, um seine Gedanken neu auszurichten und liebevoll, ehrlich und vertrauter mit sich selber umgehen zu können.
Zum Schluss möchte ich dir sagen

DU BIST ES WERT UND DU BIST RICHTIG UND GUT SO WIE DU BIST

Ich wünsche dir eine harmonische Zeit und alles Liebe
Dein Wolfgang