Zerrissenheit oder Vertrauen?

Zerrissenheit oder Vertrauen?

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende und konntet es genießen und euch gut erholen.
Ich selbst habe dieses Wochenende ein weiteres tiefgreifendes Seminar erleben dürfen, dass mich noch mehr in mein Vertrauen zu mir selbst und in das Vertrauen zum großen Ganzen geführt hat und nochmals verstärkt hat.
In Zeiten wie diesen ist es nicht sehr einfach, tagtäglich zu vertrauen, da wir im Außen mit vielen Informationen, Schlagzeilen usw. konfrontiert und gefüttert werden. Zusätzlich kommt unser Alltag, der uns fordert und so einiges abverlangt. Da ist es oft nicht verwunderlich, wenn man zu sich selbst sagt, Ich kann nicht mehr! Oder wo führt das alles noch hin?

Man kann sich kaum noch über Wasser halten, ob Finanziell oder mit seinem Antrieb und seiner Motivation. Man wird mit Freunden oder auch in der Arbeit in Gespräche verwickelt, die man schon gar nicht mehr hören kann oder auch will. Gespräche über die Corona-Pandemie, oder Gespräche über Politiker und ihre Verordnungen und Maßnahmen. Viele Menschen beschweren sich über andere, die z.B. sich nicht an die Maßnahmen halten. Die das Corona-Virus klein reden, oder aber sehr viel Angst verbreiten und andere anprangern dies und jenes gemacht zu haben oder eben nicht gemacht zu haben. Ich möchte jetzt hier keine Debatte starten, was ist gut und was nicht, will das auch nicht bewerten, das steht mir fern und für das bin ich auch nicht da.

Es stellt sich einzig und allein die Frage, Was mache ich selbst aus dieser Situation?

Verfalle ich der Angst, der Angst mich anzustecken, der Angst nicht richtig zu handeln, der Angst dem Kollektiv nicht zu entsprechen? Oder lehne ich alles ab, anerkenne diesen globalen Prozess nicht, gebe anderen die Schuld für Ansteckungen oder Verbreitungen des Virus. Ich gebe höhere Instanzen die Schuld, dass dies so ist wie es ist. Kann man machen, bring aber dir selbst nichts. Es bringt dir die Disharmonie und bringt dich aus der Balance, wenn du in den Kampf gehst. In den Kampf gegen das globale Geschehen, in den Kampf gegen die Landesvertreter und ihre Entscheidungen, weil sie glauben es ist richtig und gut. Das alles erzeugt einen Gegendruck in dir.
Jede Situation die du im Außen mit Groll, Wut oder Hass begegnest, oder ablehnst, führt dich unumgänglich zu einer Ablehnung deiner Selbst und dies führt auf Dauer zu einer Disharmonie und minimiert auch zusätzlich das Vertrauen zu dir.

Man könnte doch einfach auch diese Energie, die man in den Kampf legt, anders nutzen. Deinen Fokus auf andere Dinge lenken. Gedanken folgen der Aufmerksamkeit wie wir wissen und alles entsteht erstmal aus dir heraus.
Der erste Weg in die Veränderung, ist der Blick nach innen.

Wie ist das am besten zu verstehen?
So wie wir einen Körper haben, unser äußeres, unser Erscheinungsbild der unsere Gedanken und Emotionen, unser Tun und Verhalten, Ausdruck verleiht. So haben wir auch in uns ein Kraftfeld, ein Energiefeld, dass uns antreibt, uns motiviert, unser Bauchgefühl, unsere Intuition, unsere Seele, die uns Entscheidungen treffen lässt, die anfangs nicht rational zu erklären sind, aber durch weiteres betrachten durchaus Sinn ergeben. Und diese Intuition, diese „Innere Stimme“ kann man auch bewusst nutzen, wenn man es sich auch selbst erlaubt, diese Stimme zu hören und wahrzunehmen. Dieser Stimme, diesen Impulsen darf man vertrauen und man erkennt schlussendlich, dass es richtig und gut ist und über das Gefühl heraus Entscheidungen treffen kann. Und diese Impulse zeigen dir in welche Richtung oder in welche Bereiche du diese Energie und deinen Fokus lenken kannst. Es ist harmonischer deine Aufmerksamkeit auf das Mitgefühl, die Dankbarkeit und Achtsamkeit zu legen, dir gegenüber und deinen Mitmenschen. In dem du dich achtest so wie du bist. In dem du dir vertraust und den Impulsen vertraust, dass alles seinen Sinn hat, wie es gerade geschieht und was gerade geschieht. Das Tun und Handeln aus Attributen der Dankbarkeit und Mitgefühl bringt dich in eine andere Schwingung, in eine gewisse Ruhe, da deine Energie höher und intensiver zirkuliert, die du dahinter zum Ausdruck bringen möchtest.

Und Ruhe und Entspannung sind momentan sehr dienlich und führen dich immer mehr und mehr in dein Vertrauen, in dein Vertrauen zu dir und zu allem was ist. Begegne jeden Tag nach dem Aufstehen mit einem Atemzug des Vertrauens „Ich vertraue heute und jeden einzelnen Tag auf alles Positive in mir und bringe dies zum Ausdruck, denn ich bin Träger meines Vertrauens“.

Und das Wünsche ich dir, tagtäglich dein Vertrauen wieder zu finden, dein Vertrauen in dir zu finden und es durch dein Sein im Außen zum Ausdruck zu bringen. In dem du dich auf die Positiven Dinge fokussierst, auf den Zusammenhalt und nicht auf die Spaltung. Auf die Dankbarkeit und Liebe und nicht auf die Ablehnung und Wut, Aggression. Auf das Mitgefühl anderen gegenüber, weil jeder einen freien Willen hat und das Leben darf was derjenige auch für Richtig und Gut hält. Alles hat seine SEINS-Berechtigung. Denn wir sind alle eine große Menschheitsfamilie.

Ich wünsche dir eine harmonische Zeit und VERTRAUE DIR SELBST
Dein Wolfgang